Sonntag, 17. November 2013

Euer Job!

Verrückt! Ich wurde gebeten, am 13. Januar 2014 ein bisschen was aus meinem Blog in Leipzig vorzulesen. Und zwar bei dieser schönen und spannenden Geschichte hier - Der durstige Pegasus, eine Leipziger Institution seit 30 Jahren. Der Autor und Gastgeber Norbert Marohn, das ist dieser hier, ist nämlich auf meinen Blog aufmerksam geworden und scheint Gefallen daran gefunden zu haben.  

Wie das? Dass er Gefallen an meinem Blog gefunden hat, ist natürlich selbsterklärend. Wie er auf mich kam? Das habe ich mal "recherchiert": Eigentlich ist mein Blog für eine recht exklusive Leserschaft bestimmt. Nur Leute, die es wirklichwirklichwirklich verdienen, haben von mir die Adresse bekommen. Aber den Blog zu schreiben, ermöglicht mir dieses nette Unternehmen namens Google. Und der Blog (der/die/das Blog, wie heißt es eigentlich richtig?) ist über die Suchmaschine auch auffindbar. 

Ach, dieses Internet findet einen doch überall ... auf alle Fälle ist ausgerechnet eine Kollegin von mir zufällig auf den Blog gestoßen - weil sie wahrscheinlich wie so viele nicht genau wusste, dass es sich Jakobsweg mit k schreibt, wenn dieser Selbstfindungsweg gemeint ist. Der andere Jacobsweg, also meiner, schreibt sich freilich mit c. Also hat sie mal ein bisschen was gelesen über Jacobs Wege. Die Kollegin ist aber auch nicht eine jener Kollegen, denen ich den Blog bewusst und etwas konfliktscheu vorenthalten habe, sondern meine erste Förderin. Also hat sie es verdient - wirklichwirklichwirklich. Und das meine ich nicht nur, weil ich jetzt weiß, dass sie mitlesen könnte - wirklichwirklichwirklich.

Die Kollegin war nämlich vor dem Wechsel zu unserer gemeinsamen Zeitung bei jenem Anzeigenblättchen beschäftigt, wo ich in der zehnten Klasse mein erstes Praktikum machte und sie hat mich damals endgültig davon überzeugt, dass ich Journalistin und sonst nix werde. Kurzum: eigentlich hätte ich der lieben Kollegin den Blog schon lange mal verraten sollen. 

Weiter im Text: Die Kollegin hat einen Mann, dem hat sie den Blog auch gezeigt. Der Mann hat einen Kumpel, der heißt Marohn. Und der suchte nach Bloggern, die beim Pegasus lesen könnten. Gefunden!

Der durstige Pegasus findet monatlich und immer montags 20 Uhr in der Moritzbastei im Café Schwalbennest statt. Der für Blogger ist am 13. Januar 2014. "Es werden dann drei BloggerInnen in ca. je einer halben Stunde ihre Texte vorstellen", hat mir der Herr Marohn heute gemailt (da fällt mir ein, dass ich mal darüber bloggen müsste, wie beknackt ich dieses Binnen-I eigentlich finde - BloggerInnen ... tzzzz, liebe LeutInnen). 

Auf jeden Fall findet der Herr Marohn, dass ich unbedingt den Post über dieses Telefonat mit einem Gemeinderat (Wir müssen nicht reden) lesen sollte, weil das echt lustig sei. Und er mag auch die Vorstellung, wie ich in einem Blumenladen nach einem Mann suche (Denken? Meist zu spät.) Also lese ich das am 13. Januar mal vor!

Ich selbst würde ja auch so einige Beiträge gerne lesen, die mir sehr viel bedeuten ... aber um mich geht es an dieser Stelle ja mal ausnahmsweise nicht. Daher finde ich, dass die Auswahl der zu lesenden Beiträge Euer Job ist! 

Also! Da Ihr schon meinem Blog folgt, könnt Ihr ja auch meinen Anweisungen folgen:
- Lest noch einmal Eure persönlichen Lieblingsposts und/oder überlegt, welche Einträge ich am 13. Januar vorlesen sollte.
- Zur Erleichterung habe ich in der rechten Randspalte die Suchfunktion eingebaut, damit Ihr schneller zu den Einträgen findet, an die Ihr Euch gerne und gut erinnert.
- Schreibt mir in die Kommentarfunktion zu diesem Post hier mit einer kurzen Titel- oder auch Inhaltsangabe, was ich am 13. Januar lesen soll. Das geht auch anonym. Und es erleichtert mir die Auswahl, weil ich dann alles gebündelt unter diesem Post hier habe.
- Da ich sicherlich bis zum Januar noch so ein, zwei, viele Posts verfassen werde, verlinke ich diesen hier immer wieder und Ihr könnt auch neuere Beiträge wünschen.
- Wenn Ihr mögt, kommt am 13. Januar zu "meiner Lesung", damit ich nicht so alleine bin. Ihr könnt gerne Unterwäsche auf die "Bühne" werfen. Aber bitte nur frisch gewaschene Unterwäsche, ich kriege sehr schnell Herpesbläschen. Ich bitte auch von Plakaten mit Sprüchen wie "Christine, ich will ein Kind von dir!" abzusehen, da ich diesen Wunsch nicht erfüllen kann und will! Und ich will auch nicht mit jedem von Euch ins Bett! Die Hälfte meiner Leserschaft ist immerhin Familie oder weiblich, also möchte ich das wirklich nicht - igitt!
- Zum Schluss: Seid Euch sicher, dass ich sehr glücklich bin, dass Ihr mich überhaupt lest!

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bitte XL lesen!

Anonym hat gesagt…

XL soll gelesen werden

Die Füchsin hat gesagt…

XL finde ich auch sehr gut, aber so persönlich!

"Kopfschuss Schulterschluss" und "Kopfschuss goes on" habe ich gerne gelesen. Kampf den Floskeln.

"Benutzt" ist kurz und knackig!

"Großarschiger Tag" ist auch toll, denn wir sind doch alle mal großarschig.

Anonym hat gesagt…

Natürlich lesen wir mit. Locker bleiben. R.L.

Anonym hat gesagt…

To do!
Alles muß raus
Praktikantenmutti
Umfragetief
Kleine Fluchten
Irre! Lauter Irre!
Wir müssen nicht reden

in der Reihenfolge

resQme hat gesagt…

Bitte lesen...
Ich habe es wieder getan
Online? Igitt!
Hundertschaft

Die Füchsin hat gesagt…

Wenn ich mir die Kommentare hier so durchlese: Du sollst ALLES lesen.

Jacobs Wege hat gesagt…

Ach, das haben wir doch schon geklärt: In Leipzig übe ich doch nur zu lesen. Der Rest gehört meiner City! Vielen Dank aber für all die Wünsche bislang!

resQme hat gesagt…

Hilfe, ich werde Chef!
Ohren zu und durch!
So nich! Aus! Pfui!